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Reas

Lola Arias kombiniert Dokumentarfilm und Musical, Tränen und Tänze, Liebe und Lieder: ein berührendes Bühnenstück im argentinischen Frauengefängnis.
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Yoselis Rücken ziert ein Tattoo des Eiffel­turms. Sie träumt davon, nach Paris zu reisen, doch am Flug­hafen wird sie wegen Drogen­han­dels verhaftet. Nacho ist ein trans Mann, der nach einem Betrug im Gefängnis landet, wo er eine Rock­band gründet. Und Noelia will einfach nicht wieder auf der Strasse landen. Ob sanftmütig oder tough, blond oder rasiert, cis oder trans, seit kurzem oder langem inhaf­tiert: alle spielen sie in diesem knall­bunten Musical ihr Leben im Frau­engefängnis von Buenos Aires nach.

«Reas» erfindet als kollek­tives Werk das Film­mu­sical neu: Die Darsteller:innen tanzen und singen über ihre wahre Vergan­gen­heit im Gefängnis. Sie lassen ihr Leben als Fiktion wieder aufleben und erträumen in ihrer Fantasie eine mögliche Zukunft für sich. In Trance-Balance, beim Voguing und in der Rock­band.

Die gefei­erte Theater-und Film­re­gis­seurin Lola Arias schafft mit «Reas» ein inno­va­tives Kunst­werk zwischen Traum und Realität, das neue Wege der filmi­schen Erzählung geht.


von Lola Arias mit Yoseli Arias, Ignacio Amador Rodri­guez, Estefy Harcastle, Carla Canteros, Noelia LaDiosa, Paulita Astu­rayme, Laura Amato, Pato Aguirre, Cintia Aguirre, Julieta Fern­andez, Silvana Gomez, Daniela Borda, Jade De la Cruz Romero und Betina Otaso, AR / DE / CH, 2024, Spd, 83 Minuten, freigegeben ab 12 Jahren
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